Heroes of the Storm

Heroes of the Storm für PC
Heroes of the Storm

Release der PC Version: 02. Juni 2015

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Heroes of the Storm Co-Op Informationen (PC)

Local Co-Op Local Co-Op Nicht unterstützt
Online Co-Op Online Co-Op 5 Spieler
Local + Online Co-Op Local + Online Co-Op Nicht unterstützt
LAN / System-Link Co-Op LAN / System-Link Co-Op Nicht unterstützt

Heroes of the Storm Co-Op Extras (PC)

  • Co-Op-spezifische Inhalte

  • Trailer & Screenshots zu Heroes of the Storm


    Lizenzrecht

    Dass Dota sämtliche Namen und einige Erscheinungen seiner Charaktere in Dota 2 ändern musste liegt daran, dass Blizzard die Rechte an den darin enthaltenen Charakteren gehören. Und diese Nutzen sie jetzt auch, so tauchen Charaktere wie Kael’thas, Sylvanas und Illidan auf, die einigen Warcraft-Spielern bekannt sein dürften.

    Aber erst mal alles auf Anfang: Was ist eigentlich ein Moba? Moba steht für Multiplayer Online Battle Arena, bedeutet also ein Spiel in dem sich mehrere Spieler das virtuelle Fressbrett einschlagen. Gemeinhin hat sich bei den meisten Mobas jedoch das Spielprinzip eingebürgert das feindliche Hauptgebäude zu zerstören, wozu diverse Verteidigungsstellungen auf wiederum verschiedenen Zugangswegen überwunden werden müssen. Diese Zugangswege werden auch „Lanes“ genannt und auf jeder Lane spawnen in festen Abständen verbündete NPC’s, welche als Kanonenfutter für feindliche Türme genutzt werden können.

    Was ist anders?

    Mobas gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer, und um gegen die großen Konkurrenten Dota 2 und League of Legends anzukommen sind Entwickler auf gewisse Eigenheiten in ihren Spielen quasi angewiesen.

    Heroes of the Storm hebt sich in einigen Aspekten von seinen Genrebrüdern ab. Zunächst einmal gibt es sechs verschiedene Maps, auf denen es verschiedene Ziele gibt. In den Gärten zum Beispiel herrscht ein Tag-Nacht Zyklus. Nachts tauchen zwischen den Lanes Unkrautmonster auf, die beim Besiegen Samen fallen lassen – sammelt ein Team 100 Samen darf ein Spieler die Kontrolle über ein Pflanzenungeheuer übernehmen, welches ordentlich reinhaut und über einige Fähigkeit verfügt die ratzfatz Kleinholz aus gegnerischen Strukturen macht.

    Auf einer anderen Map müssen Spieler Münzen sammeln, um diese einem Geisterkapitän zu überreichen, der bei genug Münzen anfängt gegnerische Strukturen mit seinem Schiff unter Beschuss zu nehmen.

    Lanes sind zudem nicht nur durch Türme, sondern gleich durch ganze Mauern gesichert. Türme können dabei aber ihre Munition verbrauchen und somit nutzlos werden. Munition regeneriert sich jedoch mit der Zeit wieder.

    Größte Änderung ist wohl aber das Level- und Skillsystem. Anders als in anderen Mobas, in denen jeder Charakter still und heimlich für sich levelt und nach und nach Fähigkeiten freischaltet und verbessert, levelt hier das gesamte Team gemeinsam. Ein Erfahrungsbalken am oberen Bildschirmrand zeigt den Levelfortschritt beider Teams an. Sammelt also ein Held Erfahrung wird dies dem gesamten Team gutgeschrieben.

    Helden verfügen zudem von Anfang an über drei bis vier Fertigkeiten, die sie auch sofort verwenden dürfen. Bei bestimmten Leveln darf jeder Held dann ein Upgrade auswählen, welches entweder eine seine Fertigkeiten verstärkt, ihm allgemein einen passiven Effekt verleiht oder ihm eine gänzliche neue Fertigkeit gewährt. Auf Level 10 darf jeder Held dann aus zwei verschiedenen heroischen Fähigkeiten wählen, auf Level 20 kann er diese dann entweder noch einmal Verstärken oder sich ein anderes mächtiges Upgrade aussuchen.

    Dabei hebeln sich die Upgrades eine Stufe jeweils aus, man kann bei einer Auswahl immer nur eines auswählen.

    Auch verzichtet Heroes of the Storm gänzlich auf Gold und Items. Es gibt keinen Shop in dem der Held zuvor erfarmtes Gold in Gegenstände steckt die ihn dann stärker machen, gekämpft wird einzig und allein auf Basis der Fähigkeiten und des Team-Levels.

    Und das macht Spaß?

    Kurz und knapp: Ja.

    Da es kein Gold gibt und Charaktere somit nicht aufs Farmen angewiesen sind gibt es wesentlich mehr Rotationen auf dem Spielfeld, die karteneigenen Ziele sorgen zudem für garantierte Teamkämpfe und jede Menge Action.

    Auch spielen sich alle Charaktere sehr unterschiedlich. Zwar gibt es verschiedene Klassen, wie Unterstützer, Krieger und Assassine, dennoch hat jeder Held, basierend auf seinen Skills, einen vollkommen eigenen Spielstil, der sich durch die wählbaren Talente im Spielverlauf in eine bestimmte Richtung weiter ausbauen lässt.

    Jede Woche gibt es eine vorgegebene Auswahl an Helden die frei gespielt werden können, möchte man einen Charakter dauerhaft freischalten kann man dies entweder mit Echtgeld oder mit Münzen tun. Münzen Erhält man nach Spielen oder durch tägliche Herausforderungen, wie etwa das Bestreiten von drei Spielen mit einem Starcraft Charakter.

    Jedoch ist die Rate mit der man Münzen erhält sehr gering, nach einem gewonnenen Spiel sind das gerade einmal 30, Herausforderungen geben zwischen 200 und 8000, manche Charaktere kosten jedoch 10.000 und einer sogar 15.000 Münzen.

    Hat das Zukunft?

    Die Eigenheiten durch die sich Heroes of the Storm hervortut sind definitiv löblich und bieten Spaß, zudem ist das Spiel um ein vielfaches einsteigerfreundlicher als Dota 2 oder Legue of Legends, das Wegfallen von Gegenständen flacht das Spielprinzip jedoch auch gleichzeitig stark ab.

    Blizzard arbeitet jedoch konsequent am Balancing der Charaktere und führt regelmäßig neue ins Spiel ein, was für dauerhafte Aktualität sorgt.

    Ob das Spiel jedoch im e-Sport Bereich gegen Turniergrößen wie die International von Dota 2 bestehen kann darf vorerst bezweifelt werden, allerdings kann dies dem normalen Spieler, der einfach nur Spaß am Spiel hat, so ziemlich egal sein.

    ©2015 Blizzard Entertainment, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Heroes of the Storm ist eine Marke und Blizzard Entertainment ist eine eingetragene Marke von Blizzard Entertainment, Inc. in den USA und/oder anderen Ländern. Alle anderen Marken sind Eigentum ihres jeweiligen Inhabers.


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